Sirius - meine Liebe zur Photographie

November 2012, aufgenommen mit meiner geliebten Spiegelreflexkamera.

Seit ich meine erste Kamera, eine kleine einfache analoge, in den Händen hielt, liebte ich das Photographieren. Ein größeres Talent zeichente sich dabei anfangs ehrlich gesagt jedoch nicht ab - auf vielen der Bilder waren Teile meiner Finger zu sehen. Besonders in Urlauben knippste ich trotzdem fleißig, ließ die Bilder danach entwickeln und freute mich.

Finger - oder nicht? Hauptsache die Erinnerungen!
Analog aufgenommen, etwa 2001.



Dann irgendwann im Teeniealter, bekam ich meine erste Digitalkamera. Es war eine silberfarbene, etwas "böbbelige" Kodak C360  und diese lief mit gewöhnlichen AA-Batterien oder Akkus. Sie hat mich lange begleitet, auf Klassenfahrten, Urlauben, in der Schule - ich hatte sie wirklich lange, bis sie auseinanderfiel.

Mein lieber Pilgrim, aufgenommen mit meiner Kodak.
Orchesterfahrt nach Portland, ebenfalls mit der Kodak.

Danach kaufte ich mir, von meinem Taschengeld, eine weitere einfache no-name Digitalkamera, mit der ich eine lange Zeit auch sehr zufrieden war.

Eines meiner ersten Bilder mit der neuen Digitalkamera.
Edinburgh 2009.
Meine Bilder wurden besser, meine Augen geschulter. Ich reiste viel, entdeckte und sah. Und ich wollte mehr! Und dann irgendwann reifte in mir der Wunsch nach einer Digitalen Spiegelreflexkamera. Ich wollte richtig gute Photos machen. Lange setzte ich mich mit dem Thema auseinander. Ich verglich verschiedene Modelle und stellte mich den typischen Fragen: Möchte ich eine so große Kamera immer mit mir herumschleppen? Stört mich das?

Zu Beginn meines Studiums hatte ich dann für einen Kurzurlaub in Dresden die Möglichkeit, mir über die Uni eine Nikon-Spiegelreflexkamera zu leihen und sagte mir: Wenn mich das nun im Urlaub gefällt und ich das Gewicht und die Handhabung nicht als belastend empfinde, dann kaufe ich mir eine. In Dresden stellte ich dann mehrere Sachen fest:

Ich liebe das Photographieren.
Ich finde Nikon nicht ideal.
Ich möchte eine Kamera haben, mit der ich auch filmen kann.



Und so dauerte es nur noch eine kleine Weile, bis ich im Sommer 2012 endlich meine erste eigene Digitale Spiegelreflexkamera in den Händen hielt, eine Canon 60D. Und ich liebte sie, vom ersten Moment an. Schnell war klar, dass die Kamera nicht nur eine Kamera ist, sondern ein Freund. Also brauchte sie einen Namen, wie alle ganz wichtigen Dinge (mein Fahrrad beispielsweise heißt Elise). Und bald hatten wir den perfekten Namen: Sirius.

Sirius, Harry Potters Pate - eine Figur, die ich sehr gemocht habe.
Sirius - der Hundestern. Mit Hunden bin ich groß geworden, Sterne liebe ich aus der Distanz. Sterne im Nachthimmel - hell und dunkel - die Grundsätze der Photographie.
Sirius - eine Rebsorte für Wein, perfekt!

Schnell wurde Sirius mir also vertraut und ich liebte die Ergebnisse. Es gibt wirklich viele Bilder, die ich als wirklich gelungen ansehe. Ich hatte stets Angst um Sirius - was, wenn er runterfällt? Nass wird? Abhanden kommt? Also hütete ich ihn sehr und überlegte oft, ob ich ihn wirklich mitnehme. Auf die Kroatienfahrt im Sommer 2012 nahm ich ihn daher nicht mit, wohl aber, wenn auch ängstlich, mit nach London im Herbst des Jahres. Und seitdem immer wieder! Etliche Reisen und Ausflüge hielt ich fest.

Eines meiner ersten Bilder mit Sirius, Juli 2012.


London 2012.
Ostsee 2013.
Stockholm 2014.

Herbst 2015.
Sonnenaufgang Ostersonntag 2016 an der Ostsee.
Nun, im Juli, an der Ostsee ging meine Kamera mitten beim Photographieren aus. Und seitdem nicht mehr an. Das Schulterdisplay sagt, dass der Akku nicht erkannt wird. Keiner meiner beiden originalen Akkus und auch kein neuer im Laden. Seitdem habe ich mit mehreren Kundenservicestationen telephoniert und bisher hatte keiner Rat. Ich habe meinen geliebten Sirius nun eingeschickt und warte auf das Ergebnis. Reparabel oder nicht?

Hofft mit mir. Ich hänge an dieser Kamera, an Sirius!



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