Mein liebstes Lied

In diesem wunderschönen Sommermonat ruft Tami in ihrer Blogparade dazu auf, sich Gedanken über das Lieblingslied zu machen. Und ähnlich wie bei der Frage nach dem Lieblingsbuch stellt mich das vor eine schwierige Entscheidungsfrage.


Es gibt viele tolle Lieder, die zu den unterschiedlichsten Situationen und Gefühlen passen. Lieder die an bestimmte Urlaube erinnern, an vergangene Lieben, Lieder die einfach fest an Erinnerungen verknüpft sind. Lieder, die in einer Lebensphase unglaublich wichtig sein können, und irgendwann an Bedeutung verloren haben. Es gibt für mich also einfach unfassbar viele Lieder, die mir irgendwo irgendwie etwas bedeuten.

Gibt es nun aber ein überdimensionales Lieblingslied, das frei von all' dem ist? Ich erinnere mich daran, dass ich 2011, also vor ziemlich genau fünf Jahren bei der 30 Days Song Challenge mitgemacht habe. In 30 Blogeinträgen habe ich mich damals jeweils zu einem Motto musikalisch geäußert. Mit fünf Jahren Zeitabstand würde ich das gerne noch einmal zusammentragen und schauen, was ich heute dazu sage. Das werde ich vielleicht tatsächlich in einem separaten Beitrag einmal machen. Heute also nur zum Lieblingslied.

Ich glaube, um das wirklich zu beantworten muss man also unterscheiden. Es gibt auf der einen Seite so etwas wie ein 'immerwährendes Lieblingslied', das über viele Jahre anhält und nur schwer von der aktuellen Stimmung beeinflussbar ist. Da dürfte mein Lieblingslied wohl What it is von Mark Knopfler sein. Es gehört für mich zu Erinnerungen der Kindheit und ist damit seit rund fünfzehn Jahren eines meiner liebsten Lieder. Es steht für mich für Freiheit, für das Reisen, für die Familie. Dabei muss ich aber (noch einmal) betonen, dass ich das Lied als Kind gehört und lieben gelernt habe und mich nie mit dem Text auseinander gesetzt habe. Ich höre das Lied oft - wenn mich das Fernweh packt, wenn ich einfach Lust auf gute Musik habe.


Neben dem 'immerwährenden Lieblingslied' gibt es aber auch noch etwas wie ein temporäres Lieblingslied. Zumindest bei mir. Das kann viel wechselhafter sein, viel mehr an persönliche Stimmungsschwankungen gebunden. Bei mir ist es gerade Owê war sint verswunden und zwar dann, wenn es mein Freund singt und sich dabei mir einem seiner vielen Saiteninstrumente begleitet. Dann kann ich einfach neben ihm sitzen, mich an ihn schmiegen und den Rest der Welt und alle Probleme für eine kurze Zeit vergessen.

 


0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

 

Zuletzt...

gelesen: Suzanne Collins - Catching Fire

gesehen (Kino): Dr. Strange

gesehen (Zuhause- Film): Indiana Jones II

gesehen (Zuhause- Serie): Downton Abbey (Staffel 4)

gewesen (Reise): London.

Piep, piep:

Beliebte Beiträge