Einatmen - Ausatmen - Los!

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag "Ruhe vor dem Sturm" nennen. Als ich über diesen Titel nachdachte, kam mir allerdings der Gedanke, dass ich eventuell schon einmal einen Beitrag so betitelt habe. Dank der Suchfunktion meines Blogs konnte ich das schnell überprüfen...und tatsächlich schrieb ich vor ziemlich genau einem Jahr einen Beitrag.  > Damals <  lag gerade Ostern hinter und die Bachelorarbeit, die Ausstellungseröffnung und die Arbeit an meiner Publikation vor mir. Und auch den Titel > "Ruhe im Sturm" < gab es bei mir schon, ganz zu Beginn meines Studiums, in meiner WG geschrieben (mit rückblickend ganz niedlichem "Stress", verursacht durch Einführungsveranstaltungsklausuren). 

Das Masterstudium


Dieses Wochenende, was zum größten Teil nun bereits hinter mir liegt, war aber eben auch einmal wieder die Entspannung vor dem Stress, die Ruhe vor dem Sturm eben. Ab morgen beginnt das neue Semester, mein zweites Mastersemester.
Über den Beginn meines ersten Semesters als Masterstudent schrieb ich > hier < . Erneut ist mein Stundenplan randvoll, aber nicht (nur) aus Neugier. Es hat sich etwas verändert was mich enorm unter Druck setzt: Ich muss fertig werden. Nicht in diesem Semester aber schneller als erwartet. Denn die Stelle "meines" Dozenten wird vermutlich nicht verlängert, in zwei Jahren ist er bereits weg und wenn ich meine Masterarbeit noch bei ihm schreiben möchte, dann sollte ich damit in gut einem Jahr beginnen. Das wiederum bedeutet, dass ich mit dem Großteil meiner Pflichtseminare innerhalb der nächsten zwei Semester fertig werden sollte, damit ich während der Masterarbeitsphase nicht zu viel nebenbei machen muss. Das wiederum bedeutet: 19 Seminare in zwei Semestern.



Also werde ich mir in den ersten zwei Wochen des Semesters mal wieder mehr Seminare ansehen als ich belegen muss, um mich dann für vermutlich zehn Seminare zu entscheiden, die ich montags bis donnerstags belegen möchte/muss. Freitags bleibt mein "freier" Tag, an dem ich dann vormittags auf dem Markt arbeiten werde. Meinen zweiten Nebenjob habe ich aufgegeben.
Nun habe ich das Glück, dass einige Seminare noch nicht in der ersten Woche anfangen und ich so ein wenig mehr Entscheidungsspielraum habe. Trotzdem stehen schon für kommende Woche zwölf Veranstaltungen auf dem Stundenplan (zwei allerdings zeitgleich, und da ich noch immer keinen funktionierenden Zeitumkehrer besitze, werde ich mich noch entscheiden müssen), die ich mir alle ansehen möchte. Nach dieser Woche könnten sich meine Seminare also schon auf neun reduzieren, in der Folgewoche kommen allerdings auch noch einmal zwei Seminare dazu. Zehn oder elf Seminare sind also mein "Ziel", wenn ich dann allerdings im Laufe des Semesters ein oder zwei dieser Seminare abbrechen sollte, dann wäre das auch in Ordnung.

Das Wochenende


So viel also zum Sturm- oder Stressteil. Die Ruhe an diesem Wochenende hingegen war einfach nur wunderbar und vor allen Dingen unerwartet. Eigentlich gab es am Samstagmorgen einen wichtigen Termin. Als ich allerdings aufwachte wurde mir ein Kaffee ans Bett gebracht (und eine Schmerztablette, da sich eine leichte Migräne anzukünden schien), ich bekam aus dem zweiten Harry Potter-Teil vorgelesen und mir wurde freudestrahlend verkündet, dass der Termin ausfiele und wir den Tag ganz für uns hätten. Zeit zu zweit! Leider sorgte mein Kopf für eine Planänderung und ich schlief noch einmal zwei Stunden während der Liebste fürs Frühstück einkaufte. Als ich später meine Augen aufschlug ging es mir besser und ein wunderbares Fischfrühstück wartete auf mich: Räucherlachs, marinierte Garnelen, frische Brötchen, Orangensaft, Croissants und Sonne im Wintergarten. Ein Traum!


Im Anschluss nutzten wir das schöne Wetter und gingen zu unserem Atelier. Dort warteten noch drei Bücherkisten mit schwedischen Büchern auf mich, die ich im Winter nur schnell hineingestellt aber noch nicht ausgeräumt hatte. Mit eingeräumten Regalen sieht es nun noch ein bisschen mehr nach einem kleinen Ferienhäuschen aus, finde ich. Der Liebste kam dann mit einer Thermoskanne voller Kaffee und einer Flasche selbstgemachter Limonade nach und las mir weiter Harry Potter vor. Die Kammer des Schreckens wurde beendet und Der Gefangene von Askaban (mein Lieblingsteil!) begonnen. Da wir für den Abend einen Tisch im Sushirestaurant bestellt hatten beschlossen wir, ein wenig eher in die Stadt zu fahren und noch zu bummeln. Im Buchladen blieb ich bei der Entscheidung, mir keine neuen Bücher zu kaufen um stattdessen meine Pflichtlektüre für die Seminare zu lesen. Dafür kaufte ich mir später zwei neue Pinsel für meine Buchstabenmalerei, die ich sogar schon ein wenig ausprobieren konnte, als ich mir einen Plan für die kommende Woche machte. Ich glaube nämlich, dass es mir total hilft, bei allem Stress, einen Plan vor Augen zu haben was in der Woche alles ansteht: Meine Seminare und Arbeit, die des Liebsten, gemeinsame Termine, Zeit mit Freunden.

Ich bin mal wieder gespannt wie alles wird. Und ich werde berichten!
Habt einen angenehmen Sonntagnachmittag!

Eure





0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

 

Zuletzt...

gelesen: Suzanne Collins - Catching Fire

gesehen (Kino): Dr. Strange

gesehen (Zuhause- Film): Indiana Jones II

gesehen (Zuhause- Serie): Downton Abbey (Staffel 4)

gewesen (Reise): London.

Piep, piep:

Beliebte Beiträge