12 von 12 im April


Irgendwann in der vergangenen Woche guckte ich nach wie denn der 12. April so liegt und was dann wohl so Inhalt meiner 12 von 12 sein würde. Ein Dienstag. Ein Unitag. Der zweite Unitag in diesem ganz neuen Semester (es gab bereits einmal ein 12 von 12 mit Einblicken in die Uni!)

Am Dienstag selbst vergaß ich es dann erst einmal. Gegen kurz nach 10 wurde es mir bewusst und da war mein Tag zwar schon lange angebrochen, aber dennoch war noch genug Zeit für Bilder. Und eins hatte ich immerhin schon gemacht.



(1) "Die Pragmatik von beschimpfen, beleidigen und diskriminieren" - so lautet mein Seminartitel am Dienstag um 8 Uhr. Davor wäre das einzige mögliche Photomotiv mein Frühstück gewesen, das ich vorbereitet und eingetuppert mitgenommen hatte und kurz vor dem Seminar gegessen habe: Eine kalte Portion Porridge mit Banane, geriebenem Apfel und Rosinen. Sehr lecker. Aber eh nicht so ein hübsches Motiv. Im Seminar sprachen wir dann übrigens über den Jan Böhmermann-Text...ein sehr spannendes Seminar!


(2) Das folgende Seminar fiel planmäßig aus und findet erst ab kommender Woche statt. Die Wartezeit bis zum 12-Uhr-Seminar verbrachte ich in der Stadt, mit Kaffee und Quiche, bei herrlichem Sonnenschein.


(3) Der Dozent zum 12-Uhr-Seminar kam einfach nicht. Ich traf glücklicherweise aber im Seminar eine Kommilitonin, die ich seit drei Semester nicht gesehen hatte und wir saßen einfach da und warteten auf den Dozenten und verquatschten die Zeit. Recht schnell war klar, dass er wohl einfach nicht kommen würde und wir redeten sicher noch bis 13 Uhr. Die Zwischenzeit bis zum 14-Uhr-Seminar wollte ich dann im Fachbereichsgebäude verbringen - mal bei meinem Dozenten vorbeischauen, die Sekretärinnen nach dem ferngebliebenen Dozenten fragen. Mein Dozent war noch nicht da, die Sekretärinnen wussten nichts vom 12-Uhr-Dozenten, also ging ich zum 14-Uhr-Seminar. Dort allerdings stand an der Tür nur die Botschaft, dass sowohl das 14-Uhr-Seminar als auch das Abend-Seminar bei dem Dozenten entfallen. An der Tür. Ist ja nicht so, dass es dafür kein Online-Eintragesystem gibt. So verließ ich gegen 14 Uhr - statt wie laut Stundenplan um 20 Uhr - die Uni. Hätte aber eben auch schon um 10 Uhr so sein können.



(4) Meine Laune war also durchaus getrübt als ich gegen 14.30 Uhr nach Hause kam. Dort aber warteten Blumen auf mich, die mir der Liebste mitgebracht hatte. Einfach so. Meine Lieblingsblumen (Lisianthus).


(5) Wir tranken gemeinsam Kaffee auf der Couch und ich erzählte von meinem Tag.




(6) Der Nachmittag war dann recht unspektauklär: Ich aß etwas, setzte mich an den PC, las, stöberte und lackierte dann meine Fingernägel neu.



(7) Später spielten wir ein wenig unser aktuelles Computerspiel. Ich spiele ja eigentlich so gut wie gar nichts, aber Click-and-Point-Adventures mag ich gerne, ganz besonders die Deponia-Reihe.

(8) Dann war es Zeit, ein bisschen was für die Uni zu machen. Eine Dozentin hat einen Reader hochgeladen, der ausgedruckt und gelesen werden muss. Leider besteht das pdf-Dokument zu mindestens 50 % aus schwarzen Seitenrändern, was entweder grässlich viel Druckerfarbe und -zeit kostet, oder viel Zeit die Seiten vor dem Druck zu bearbeiten.



(9) Am frühen Abend drückte mir der Liebste dann seine Cister in die Hand - er wollte da was ausprobieren, mit der Gitarre zusammen und es mangelte ihm an Händen. Ich beherrsche keine Saiteninstrumente, aber mit ein bisschen Anleitung klappte es sehr gut und wir spielten eine schöne kleine Melodie ein.


(10) Danach spielten und sagen wir noch ein bisschen frei zusammen, was sich ab und zu mal ergibt und wunderschön ist. Dazu gehörte auch dieses tolle Lied.


(11) Abends setzte ich mich dann noch einmal mit meinen Stiften hin und malte Buchstaben für meine zwei Challenges.



(12) Dann geht es auch schon ins Bett - mit Kafka. Die Verwandlung gehört tatsächlich zu den von mir bisher ungelesenen Erzählungen und da sie jetzt Pflichtlektüre für ein Seminar ist, wird es Zeit.

Das war mein 12. April. Mehr Tageseinblicke gibt es natürlich bei Caro.

Alles Liebe von mir,

Eure






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