Mein liebstes Lieblingsessen

Auch in diesem Jahr geht es mit Tamis "Meine Liebste"-Blogparade weiter und nun geht es um unser Lieblingsessen. Und auch dies ist wieder eine richtig schwere Frage für mich. Schließlich liebe ich gutes Essen, koche und backe selbst leidenschaftlich gerne und viel. Ich liebe die geschmackliche Vielfalt, neue Geschmacksrichtungen auszuprobieren und zu kombinieren. Ich liebe es, wenn etwas intensiv schmeckt, nach tollen Gewürzen und sehr gerne auch scharf.

Schon als Kind war ich nicht begeistert von den typischen Kinder-Lieblingsgerichten wie Fischstäbchen mit Kartoffelbrei oder Spaghetti mit Tomatensauce. Und seitdem ich selbst ganz viel koche, bin ich stets auf der Suche nach der neusten Geschmacksexplosion. In einem neuen Restaurant durchsuche ich die Speisekarte meist nach dem ungewöhnlichsten Gericht.

Das tat ich beispielsweise auch bei meinem Lieblingsitaliener Gigi an der Ostsee und fand so seine großartigen Ravioli. Die macht er selbst und die außergewöhnlichen, saisonalen Füllungen sind alle großartig. Mein absoluter Favorit sind die Ravioli mit Feigen-Pecorino-Füllung - wann immer er sie auf der Karte hat wähle ich sie. Definitiv eine Nominierung für mein liebstes Lieblingsgericht. Ich habe auch schon mehrfach versucht, diese Ravioli nachzukochen, doch so gut wie bei Gigi sind sie noch nicht geworden. Im Urlaub ist aber natürlich auch wirklich alles anders, sicherlich macht das einen entscheidenden Unterschied.

Es gibt sicher viele weitere Gerichte, die starkes Potential haben, mein Lieblingsessen zu sein und das schwankt natürlich auch je nach Laune. Womit man mich auf jeden Fall auch immer glücklich machen kann ist eine Portion gutes Sushi oder ein medium-rare gebratenes Rindersteak.

Da mit Gigis Ravioli aber wirklich enorm viele Urlaubsgefühle verbunden sind, teile ich heute mein Rezept mit Euch, das ähnlich ist. Sehr lecker, aber nicht ansatzweise so gut wie das Original. Wenn ihr also jemals an der Ostsee sein solltet, bei Kiel, dann schaut bei Gigi in der Krokauer Mühle vorbei - es lohnt sich!



Ravioli mit Feigen-Ziegenkäse-Füllung, dazu Rosmarinbutter und Parmesan

Für 4 Personen braucht man:


Für den Teig (nach Jamie Oliver)

150 g Weizenmehl
350 g  Hartweizengrieß
2 Eier
10 Eigelb

Für die Feigen-Ziegenkäse-Füllung

100 g getrocknete Feigen
200 g Ziegenfrischkäse
50 g geriebenen Parmesan
Salz, Pfeffer
 
Außerdem:

Eiweiß oder Wasser zum Bestreichen der Nudeln
100 g Butter
Rosmarin
Parmesan

Zubereitung: 

1. Für den Nudelteig das Mehl und den Grieß in einer großen Schüssel oder auf der Arbeitsfläche mischen und anhäufen. In der Mitte eine Mulde eindrücken und die Eier sowie die Eigelb hineingeben und verquirlen.



Dann von innen nach außen die Mehlmischung einarbeiten. Das geht mit den Händen, oder mit den Knethaken des Handrührgerätes - wie man mag. Am Ende sollte man den Teig aber definitiv noch mit den Händen kneten, bis er glatt ist und glänzt. Dann schlägt man ihn in Frischhaltefolie und stellt ihr für eine Stunde kalt.

2. Für die Feigen-Ziegenkäse-Füllung schneidet man die Feigen grob klein und mischt sie mit dem Ziegenfrischkäse und dem geriebenen Parmesan. Auch die Masse püriert man und schmeckt sie mit Kräuter und Gewürzen ab.

3. Wenn der Nudelteig eine Stunde kühlen konnte, muss man ihn in Form bringen. Wir haben glücklicherweise eine Nudelmaschine. In diesem Fall zerteilt man den Teig in vier Stücke, von denen man eins verwendet und die anderen drei unter einem feuchten Tuch aufbewahrt, sodass sie nicht austrocknen. Nutzt man eine Nudelmaschine dann sollte man das Teigstück mit den Händen etwas flachdrücken und in der dicksten Einstellung durch die Maschine drehen. Dann stellt man die Maschine mit jedem Durchdrehen eine Stufe dünner bis man einen rund 1mm dicken Teig hat.

4. Für das Füllen der Teigplatten gibt es mehrere Möglichkeiten. Es gibt Raviolibretter, die die Zubereitung enorm vereinfachen. Sie sehen aus wie Eiswürfelförmchen mit Zacken am Rand. Man legt eine Teigplatte auf die Form, drückt die Mulden leicht nach unten...


..gibt auf jede eine Portion der Füllung...


...bestreicht die Ränder mit Eiweiß oder Wasser, legt die zweite Teigplatte darauf und rollt mit einem Nudelholz vorsichtig darüber.


Dadurch werden die Ravioli geschlossen und sofort voneinander getrennt. Sehr praktisch - aber die Ravioli werden recht klein.



5. Die gefüllten Ravioli kann man gut auf einem bemehlten Teller oder Brett zwischenlagern, bis man sie kocht. Das Kochen dauert bei leicht sprudelndem Wasser rund 4 Minuten.


6. Für die Rosmarinbutter die Butter schmelzen und frischen Rosmarin hinzugeben. Die Nudeln mit der Butter beträufeln und mit Parmesan bestreut servieren! Großartig!


http://thefantasticworldofmine.blogspot.de/2015/10/meine-liebste-kindheitserinnerung-blogparade.html




Alles Liebe,

Eure







2 Kommentare:

  1. Uuuuuh, das klingt ja mal lecker. Ich habe deinen Artikel über die Blogparade entdeckt, weil ich auch mitgemacht hatte. DasRezept werde ich auf jeden Fall mal nachkochen!!

    Danke für die ausführliche Anleitung :))

    Liebe Grüße aus Leipzig,

    Adelina

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Schattenmalerin, danke für deinen schmackhaften Beitrag. Hier findest du auch nochmal den Abschlusspost mit allen anderen Bloggern und Beiträgen.
    http://www.thefantasticworldofmine.de/2016/01/meine-liebste-blogparade-essen-sammlung.html

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