Fragen zu...Harry Potter

Dass ich die Welt von Harry Potter absolut liebe, wissen sicher die meisten unter Euch. Auch meine liebe Freundin Kathrin, die als Frozen Tear bloggt, weiß das und nominierte mich nun für die Beantwortung einer Reihe von Harry Potter-Fragen. Das nehme ich natürlich gerne an und erzähle Euch, was mir zu den Fragen alles einfällt.


Schon einmal (im Sommer 2011 vor mehr als vier Jahren also, unglaublich wie alt mein Blog schon ist!) verfasste ich einen großen Artikel zum Harry Potter, wenn ihr Lust habt, könnt ihr den gerne noch einmal lesen.

1. Wie war deine erste Begegnung mit Harry Potter?
Mein Vater kaufte sich den ersten Band im Jahr 2000, da war ich also gerade 9 Jahre alt. Ich las die ersten Seiten, verschlang den Rest des Bandes, wünschte mir den zweiten und den dritten Band, die schon beide erschienen waren, verschlang auch diese und war begeisterter Fan. Ich bekam einen Umhang, Zauberstab und ein Harry Potter-Lexikon geschenkt. In der Grundschule spielten wir in den Pausen Harry Potter nach, meine damals beste Freundin und ich malten sogar eine Karte des Herumtreibers. Irgendwann schenkte meine Mama mir ein Harry Potter-Freundschaftsbuch, ich hatte eine Sammelmappe mit Hedwig drauf, in der ich kleine Skizzen und Zeichnungen sammelte und sogar eine winzige Hedwig-Schmuckdose.

Ich hatte sogar mal eine Harry Potter-Geburtstagstorte!

2. Wie war es für dich, als das jeweils nächste Buch/der nächste Film erschien?
Band 4 erschien dann schon Ende 2000 und meine Oma kaufte mir das Buch kurz nach dem Erscheinen in einer Koblenzer Buchhandlung. Die Zeit bis zum fünften Band war kaum auszuhalten. Drei Jahre waren es! Ich bestellte das Buch damals in der Buchhandlung vor und fuhr mit dem Rad hin um es ganz früh abzuholen. Beim sechsten Band hatte ich nicht mehr so viel Geduld und kaufte es mir direkt auf englisch. Beim siebten Band war es ebenso, ich kaufte das Original und arbeitete bei einem Projekt zu einer privaten Übersetzung mit. Das Original las ich größtenteils im Schwedenurlaub, in dem ich mir mein Knie ausgekugelt habe und so viel freie Zeit hatte.


Bei den Büchern war ich also wirklich extrem ungeduldig, bei den Filmen nicht ganz so sehr. Den ersten Teil sah ich erst sehr spät, den zweiten dafür im Kino. Da das dritte Buch mein liebstes Buch ist, war ich auf den Film sehr gespannt. Zumal er ja auch erstmals einen neuen Regisseur hatte. Ich liebte den Film enorm und habe ich unzählige Mal gesehen. Die Filme 4 und 5 habe ich nicht im Kino gesehen, sondern erst sehr viel später, auf DVD, da kann die Ungeduld also so groß nicht gewesen sein. Ab Film 6 war ich dann aber definitiv wieder im Kino und auch die letzten beiden Teile habe ich direkt angeschaut. Und seitdem immer wieder.

3. Wie war es, als das letzte Buch erschien?
Ein ganz mulmiges Gefühl war das. Was würde noch passieren? Wie würde alles zu Ende gehen? Von wem werden wir uns verabschieden müssen? Es waren so viele Gedanken in meinem Kopf. Immer mal wieder hatte man Gerüchte gehört, wer sterben würde, oder wie das letzte Wort auf der letzten Seite wohl lauten würde. Und dann war das Buch endlich da und ich musste mich beherrschen, es nicht in einem Schwung zu lesen. Ich wollte ja so lange wie nur irgendwie möglich davon haben. Die Geschichte sollte unendlich lange andauern und nie zu Ende sein.

4. Wie war es, als der letzte Film erschien?
Das schrieb ich ja ausführlich in dem Artikel, den ich oben bereits verlinkt habe und den ich einen Tag vor der Weltpremiere veröffentlicht habe. Eine Ära ging damit endgültig (wobei es ja gerade so aussieht, als sei es nicht endgültig) zu Ende. Harry Potter hatte mich beim Aufwachsen begleitet und ich verbinde so viel damit - da war also ganz viel Wehmut dabei, vor dem letzten Film.

5. Was verbindest du mit Harry Potter?
Mehr als Worte es ausdrücken können. Eine ganz phantastische Welt, die sich J.K. Rowling ausgedacht hat, die mehr ist als nur ein Buch. Es verbindet mich mit Menschen, verstärkte und erhielt Freundschaften. Es ist ein Teil von mir geworden, mit dem ich mich identifizieren kann. Es ist etwas Reales geworden. Es beflügelt die Phantasie, ist ein Rückzugsort, eine geheime Welt. Ich habe eine Harry Potter-Nacht mit meiner besten Freundin gemacht, in der wir alle acht Filme nacheinander geschaut haben. Ich habe alle Filme erneut mit meinem Freund geschaut. Nun hat er begonnen, mir die Bücher vorzulesen. Wir haben während unseres Englandurlaubs immer wieder an Harry Potter denken müssen, an den verschiedensten Orten:

Winkelgasse?
Hogwarts?
Die Große Halle?
Dumbledores Redepult?
Hagrids Hütte?
6. Was hast du Harry Potter zu verdanken?
Freundschaften, tolle Erlebnisse, viele Stunden in einer anderen Welt, ein riesiges unbeschreibliches Gefühl in mir, das immer wieder, im Alltag und in besonderen Momenten, erweckt wird und sich ganz nostalgisch anfühlt, ein Teil Kindheit, ein Teil Jugend, ein Teil Erwachsensein. Ganz viel. Achja, witzigerweise sogar einen Teil meiner guten Germanistik-Abschlussnote, denn ich habe tatsächlich mal eine Hausarbeit über Harry Potter und König Artus im Vergleich geschrieben.


7. Was sind deine tollsten Erlebnisse mit Harry Potter?
Mein 25. Geburtstag, den mein Freund ganz zauberhaft gestaltete:

Ein Brief aus Hogwarts kam um Mitternacht, der mir mitteilte, dass ich eine Hexe bin und es vor 14 Jahren einen Fehler gab. Es folgten die Zeremonie in der mich der sprechende Hut nach Gryffindor schickte, meine kleine Eule Pumpkin, die kaum von meiner Seite weicht, Butterbier und Kürbispasteten um Mitternacht, Berti Botts Bohnen zum Frühstück, eine Suche nach einem verlorenen Päckchen im Garten (enthielt meinen Zauberstab!), Kürbissaft und Pastete zum Abendessen, das Flaschenrätsel aus dem ersten Band zum Ende des Abends.



Das war das allertollste Harry Potter-Erlebnis, aber natürlich waren die lange Harry Potter-Nacht mit meiner besten Freundin und die vielen Assoziationen in unserem Englandurlaub auch ganz wunderbar! Mit meiner besten Freundin war ich 2012 auch in London und wir musste natürlich zu Gleis 9 3/4!





8. Hast du auch negative Erfahrungen/Erlebnisse mit Harry Potter gemacht?
Nein, keine wirklich negativen Erfahrungen, aber eine Sache, die mich immer wieder amüsiert, weshalb ich sie gerne erzähle. Ich besitze den Kettenanhänger der drei Heiligtümer des Todes und werde oft, wenn ich diese Kette trage, gefragt, ob und warum ich das Zeichen der Illuminaten trage. Mein Lieblingsdozent fragte mich das auch schon und als ich ihm die Bedeutung erklärte, nickte er wissend und erzählte mir, dass er für seine Töchter ein Zaubertränkelabor eingerichtet habe, mit alten Apothekerfläschchen und Kesseln - es verbindet einfach doch, immer wieder.




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