Tag 11: Eastbourne - Pevensey - Dover

Unsere Nacht in Eastbourne war gemütlich und schön und wir standen am nächsten Morgen früh auf. Ein Frühstück war bei der Übernachtung nicht inbegriffen und so wollten wir im The black cat frühstücken gehen, nur wenige Minuten zu Fuß entfernt. Dort konnte man sich das Frühstück selbst zusammenstellen und so bekam ich Toast mit Lachs, Rührei und Baked Beans, dazu Kaffee und Orangensaft. Ein guter Start in den Tag!




Da die Ruine vom Vortag uns so gut gefallen hatte, suchten wir uns eine weitere auf dem Weg aus - Pevensey Castle. Dort fuhren wir nach dem gemütlichen Frühstück hin.
Als wir die Ruine erreichten, waren wir von Anfang an beeindruckt. Es war noch wirklich viel erhalten - äußere Mauern, innere Mauern, Teile der Türme. Man konnte sich sehr gut vorstellen, wie diese Burg mal ausgesehen haben könnte. So schauten wir uns eine ganze Weile im Außenbereich um, ehe wir über eine kleine Brücke in den Innenhof gelangten.
An der Kasse für den Eintrittspreis, der überraschenderweise einmal nicht zu teuer war, erzählte uns der Verkäufer viel zur Burg. Von ihm erhielten wir dann auch einen Audioguide, der uns durch die verschiedenen Bereiche der Ruine führte und auf anschauliche und kurzweilige Art und Weise spannende Informationen mitgab. Ich erinnerte mich dabei zurück an mein Seminarfach in den letzten Schuljahren vor dem Abitur, in dem wir uns mit der Heritage Interpretation befassten...diese Audioguides erfüllten die Anforderungen wirklich besonders gut: Geschichte und Kultur begreifbar machen, mit allen Sinnen, ohne trocken oder langweilig zu sein. Geschichte erleben.
So erfuhren wir, dass die äußeren Mauern schon aus der römischen Zeit stammen. Die Normannen bauten dann im 11. Jahrhundert eine neue Burg gebaut. Mehrmals wurde die Burg fast zerstört, zuletzt aber noch im zweiten Weltkrieg als Verteidigungsanlage benutzt.
Wir verbrachten den halben Tag dort, bevor es dann langsam nach Dover gehen musste. Am folgenden Tag ging morgens unsere Fähre und wir hatten uns daher bereits ein Quartier in Dover, in Hafennähe gesucht. Die Fahrt nach Dover ging durch viele Orte, die wir in den ersten Reisetagen besucht hatten: Hastings, Rye, Folkestone...hach, hach!

So erreichten wir Dover und unsere Unterkunft am frühen Abend. Wir erkundeten sogleich die Umgebung uns bestiegen die wunderbaren weißen Kreidefelsen.
Von dort hatte man einen tollen Ausblick - leider aber auch auf den Fährhafen. So schwankte meine Stimmung zwischen Freude über die schöne Umgebung und Wehmut, weil unser Urlaub sich spürbar dem Ende zu neigte.
Wir beschlossen dann noch Dover zu erkunden. Allerdings ist diese Stadt, wie viele Hafenstädte, ziemlich leblos und eigentlich eben nur eins: Hafenstadt. So gab es keine süßen kleinen Gassen, keine niedlichen Läden, nicht einmal nette Pubs. Wir suchten einen Supermarkt, kauften noch ein paar unverzichtbare Dinge ein und suchten dann einen Ort fürs Abendessen. Ein zu einer Kette gehörendes Pub bot Burger an und so endete unser letzter Abend in England noch einmal mit Burgern, Cider und lokalem Bier.

Zusammenfassung:



~ Tag 11: Eastbourne - Pevensey - Dover
~ Entfernung: rund 64 Meilen, also etwa gut 100 km
~ Wetter: Sonnenschein, ab und zu ein paar Wolken zwischendurch, trocken! Yeay!
~ Gegessen: Sehr gutes Frühstück, ein Abendessen, das besser hätte sein können.
~ Zufriedenheitslevel: Der letzte ganze Tag! Mich macht das bevorstehende Ende eines Urlaubs immer derart wehmütig, dass es mir schwer fällt, den Tag richtig zu genießen - auch wenn ich weiß, dass das doof ist.  Besonders der Vormittag und Mittag, in Eastbourne und Pevensey Castle war aber traumhaft schön! Dover an sich lohnt sich leider wirklich nicht, so war ab dem Abend die Abschiedsstimmung überwiegend.

Am nächsten Tag um 10:45 Uhr sollte unsere Fähre fahren. Die letzten Stunden unserer Reise und eine kleine Zusammenfassung gibt es dann wohl mit dem nächsten Eintrag!

Bis dahin alles Liebe, 
Eure

 
Eure



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