Tag 3: Poynings - Brighton - Irrwege - Littlehampton

Unsere Nacht im niedlichen, kleinen Häuschen bei unseren Gastgebern Sue und Mike war wunderbar und am nächsten Morgen wurden wir mit einem umwerfenden Frühstück begrüßt. Zum "Full English Breakfast"gab es ein Spiegelei mit Ei vom eigenen Huhn, Würste vom lokalen Metzger, Marmeladen von Hausfrauen aus dem Dorf, frischgepressten Orangensaft, frisches Obst (Himbeeren und Weintrauben, großartig!) - es war der perfekte Start in den Tag.

Wir fuhren dann morgens nach Brighton hinein, parkten in einem (ziemlich teuren) Parkhaus und bummelten durch die Stadt.Dort kauften wir Terry Pratchetts letzten vollendeten Roman ("The Shepherd's Crown")...




...besuchten ein tolles Antiquariat...


...schauten einer Frau zu die Pubschilder bemalte, durchwandelten die "Lanes", eine süße, verwinkelte, winkelgassenähnliche Einkaufsstraße...


...kamen an den "Royal Pavillons" vorbei und kauften schließlich noch Kekse bei "Ben's Cookies".


Als wir Brighton verließen, entdeckten wir an einer entfernten Bergkuppe eine wunderschöne Kathedrale und versuchten, diese zu erreichen.

Ich hab mal versucht, Euch das aufzumalen. Wir hatten natürlich keine so genaue Karte dabei uuund hatten keine Ahnung, wie die nette Kathedrale heißt oder um was genau es sich eigentlich handelt.

Versuch 1:
Wir kamen aus Brighton (unten rechts), fuhren über den Fluss, am Flughafen vorbei, die Kathedrale vor uns tauchte auf - und dann eine Vollsperrung! Zwei Polizisten bewachten diese, und konnten uns auch nicht sagen, wie der Ort oder die Kathedrale heißt, oder wie wir dort hinkommen.
Versuch 2:
Also fuhren wir zurück, über den Fluss, an diesem entlang...und entlang...und entlang...bis wir uns sicher waren, dass wir definitiv zu weit gefahren sind und umkehren müssen.
Versuch 3:
Am Kreiselwirrwarr kamen wir endlich auf die große Brücke - aber in der Gegenrichtung. Also fuhren wir erneut bis Brighton rein, wo wir in einem Kreisel wieder zurückfahren konnten.
Versuch 4:
Über die Brücke - diesmal in richtiger Richtung - juhu! Allerdings war die eine Ausfahrt gesperrt und dann waren wir eigentlich schon wieder irgendwie zu weit. Wir fuhren fern der Straße einen kleinen Hügel hinauf, grob in der richtigen Richtung - bis zu einem Parkplatz, von dem man nicht weiter kam. Dort trafen wir allerdings auf eine nette Dame, die gerade ihre Hunde ausgeführt hatte und uns erzählte, dass es sich bei dem Gebäude unserer Begierde um das "Lancing College", eine Privatschule, handelt, dass sie den Weg kennt und vor uns her fährt, damit wir es finden.
Versuch 5:
So fuhren wir hinter ihr her bis zu den Toren des Colleges (danke, danke, danke!).

Nach nur anderthalb Stunden hatten wir es erreicht - und es war so schön! Das College selbst konnte nicht so ohne Weiteres besichtigt werden, die Kathedrale hingegen schon. So schön war es dort! Und wir fühlten uns doch ein kleines bisschen wie in Hogwarts (immer diese Harry-Potter-Vergleiche...schlimm, ich weiß!).




Nun war der Nachmittag aber schon weit vorangeschritten, wir hatten noch keine Unterkunft für die Nacht und beschlossen, wieder zur Küste und an dieser entlang zu fahren. So kamen wir nach Littlehampton, wo wir parkten und beschlossen zu bleiben. Direkt zu Anfang führte unser Weg uns zum "Gardenview Bed & Breakfast", wo uns ein Zimmer angeboten wurde, allerdings ohne Frühstück. Wir hielten es uns offen, schlenderten durchs ganze Örtchen, fragten in vielen Unterkünften nach freien Zimmern und stellten fest: Die einzigen freien Zimmer in ganz Littlehampton gibt es offenbar im "Gardenview Bed & Breakfast". Gut, dann soll es so sein - wir kehrten zurück und buchten es.

Nach dem Check-In machten wir einen ausgiebigen Hafenspaziergang, bei dem wir auch unsere Cookies verspeisten.



Dann kauften wir in einem Supermarkt Getränke und Essen für ein Frühstücks-Picknick für den folgenden Tag und aßen abends dann schließlich im "The George Inn", wo es eine große Auswahl an Burgern gab und dazu passenden Getränken gab...



Zusammengefasst:

~ Tag 3: Poynings - Brighton - Lancing - Littlehampton
~ Entfernung: rund 31 Meilen, also 50 km, plus ein wenig Herumgekurve auf unserer Irrfahrt
~ Wetter: Viel bedeckt, ein wenig Sonne, trocken - cabriotauglich!
~ Gegessen: großartiges Frühstück, Ben's Cookies, Burger, die vollkommen in Ordnung waren
~ Zufriedenheitslevel: Gemischt! Teure Parkplätze frustrieren. Wegsuche liegt zwischen Euphorie und leichter Verzweiflung (wobei es ja stets schön war), Unterkunftssuche war etwas anstrengend, die Unterkunft nicht optimal, die Hafenstadt aber absolut nett.

Ein erlebnisreicher dritter Tag - bald geht es weiter!
Eure



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