Tag 2: Hythe - Hastings - Eastbourne - Poynings

Im Seabrook-House schliefen wir ganz wunderbar. Nach einem guten Full English-Breakfast packten wir unser Gepäck ein wenig um, machten alles cabriotauglich und fuhren weiter die Küste entlang.




Als wir nach kurzer Fahrt Hastings erreichten, beschlossen wir dort zu parken und uns eine Weile aufzuhalten.


Wir bummelten durch die Straßen, kauften uns in einem wunderbaren kleinen Buchladen Harry Potter (ich habe damals erst mit dem sechsten Band begonnen, die Bücher im Original zu lesen, auch, weil ich die Geduld bis zur Übersetzung nicht hatte). Hastings ist, besonders in Strandnähe, ein wirklich touristenüberladenes Örtchen. Je weiter man sich allerdings vom Strand entfernte, desto ruhiger wurde es.

Dann verbrachten wir ein Weilchen in einem kleinen Trödelladen. Eigentlich trifft es 'Laden' allerdings nicht wirklich. Was erst wie eine kleine Sammlung von Ständen zwischen zwei Häusern aussah, entpuppte sich dann als großes Areal von Trödelständen, -regalen, und -häuschen. Ein großes Trödelparadies also.



Nach einer kurzen Trödelauszeit zog es uns dann zum Hafen. Dort war es sehr viel rustikaler als in den Einkaufsstraßen. An den dunklen Buden wurde frischer Fisch verkauft, an den Schiffen werkelten Menschen, dazwischen flogen und liefen viele Möwen, eine kleine Bergbahn fuhr die Felsen hoch...wirklich schön dort!


Wie gerne hätten wir Fisch gekauft, aber leider wussten wir ja, dass wir keine Küche zur Verfügung haben würden. Schon zu diesem Zeitpunkt war uns beiden klar, dass wir irgendwann noch einmal einen Urlaub in England machen müssen, dann in einem Ferienhaus ,an einem strategisch gut gelegenen Ort, mit vielen tollen Ausflugsorten in der Nähe, und dann...dann gibt es frischen Fisch, den ich zubereite. Ja, das Kochen fehlte mir schon ein wenig...


Von Hastings ging es dann weiter. Wir fuhren durch Eastbourne und kamen eine wunderschöne Straße an der Küste entlang - links das Meer, rechts die vielen Wiesen voller Schafe. Dort beschlossen wir erneut zu parken und einen kleinen Spaziergang an der Küste zu machen. Herrlich! Die Sonne schien, das Meer rauschte, der Ausblick war toll...hach!




Unsere Unterkunft hatten wir ja schon am Abend zuvor telephonisch gebucht und so legten wir am frühen Abend noch die Strecke bis nördlich von Brighton zurück.

In Poynings hatten wir eine niedliche, kleine Unterkunft gefunden. Als wir dort ankamen wurden wir herzlich begrüßt, herumgeführt und mit vielen Tipps zur Umgebung versorgt.

So bestiegen wir am Abend noch den Devil's Dyke, der quasi vor der Haustür lag. Wir kämpften uns mutig durch den Wald und die vielen Stufen empor und kamen dann oben an.



Von dort oben hatten wir bei langsam untergehender Sonne einen wunderbaren Blick übers ganze Land.


Um nicht bei vollkommener Dunkelheit durch den Wald zurück zu müssen, machten wir uns schon bald wieder auf den Rückweg und kehrten abends noch in der "Royal Oak" ein. Dort gab es Ginger Beer und Burger und abends fielen wir (erneut!) sehr müde und sehr glücklich ins kuschlige Bettchen...

Zusammengefasst:

~ Tag 2: Hythe - Hastings - Eastbourne - Poynings
~ Entfernung: rund 85 Meilen, also 136 km
~ Wetter: Sehr sonnig, wenig bedeckt, ganz und gar trocken - absolut cabriotauglich!
~ Gegessen: gutes English Breakfast, keinerlei Kleinigkeit zwischendurch, Burger abends, die ich nicht so doll fand, er aber durchaus.
~ Zufriedenheitslevel: So viel gesehen! So wunderschön!
Das war Tag 2, der dritte Tag folgt bald!
Eure




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