12 von 12 im März

Ihr Lieben,

wie bereits im vergangenen Monat, wollte ich auch an diesem 12. wieder gerne bei 12 von 12 mitmachen (von Caro auf ihrem Blog "Draußen nur Kännchen!"). Die ganzen letzten Tage habe ich mich darauf gefreut. Als ich dann heute Morgen um halb sieben aufwachte, hatte ich Kopfschmerzen und total vergessen, dass der 12. ist. Das fiel mir erst am späten Vormittag ein, aber da ist es ja noch nicht zu spät. Für Photos ist es nie zu spät!



Daher also meine 12 von 12 im März, so ab 11 Uhr. Nachdem ich meine Kopfschmerzen losgeworden bin und meinen Tag mit einer langen Nachricht an meine liebste Brieffreundin gestartet habe, packte mich - von ihr inspiriert - die Lust mit dem Frühjahrsputz zu starten und so räumte ich das Arbeitszimmer auf - bei offenem Fenster und mit guter Musik, so erfreute ich mich immer wieder am wunderschönen Frühlingswetter...


Als ich grob fertig war, setzte ich meinen Vorsatz, jeden Tag Klavier zu üben, in die Tat um. Mehr als ein bisschen auf dem Klavier rumklimpern kann ich nämlich bisher nicht, und jetzt übe ich es Schritt für Schritt. Heute habe ich mich an Freude schöner Götterfunken und dem wunderschönen König von Thule versucht. Leider habe ich von letzterem keine so schöne Fassung, wie sie in meinem Kopf ist. Aber vielleicht bekomme ich es ja irgendwann, mit etwas mehr Übung, vom Kopf direkt aufs Klavier.


Zur Mittagspause gab es eine gefüllte Avocadohälfte...hmm! So lecker!



Danach ging es fleißig weiter, ich habe mich mit meiner Bachelorarbeit beschäftigt. Die Handschrift der Tante der Grimms ist manchmal echt kompliziert, sie schreibt wie sie hört, und selbst das nicht so richtig zuverlässig. Mit der ersten Entzifferung bin ich durch, es folgt nun das erste Korrekturlesen und das Notieren der Namen und Orte, zu denen weitere Informationen gesucht werden müssen...



Nach einer guten Stunde Arbeit habe ich eine wohlverdiente Pause eingelegt und ein Bild für meine Brieffreundin gemacht, um ihr zu zeigen, wie ich meinen Schmuck aufbewahre. Derzeit ist ein Großteil meines Schmucks (soll heißen, dass der Rest überall verteilt ist, ich bin ja schließlich chaotisch!) auf dieser wunderschönen Etagere sortiert. Die Teller habe ich aus dem Nachlass meiner Großtante, allerdings fehlten dort die Verbindungsstreben. Diese habe ich nachgekauft - ich mag das Ergebnis sehr.

Dann habe ich - ebenfalls inspiriert durch meine Brieffreundin, sie ist derzeit wirklich eine reine Quelle der Inspiration für mich! - die Idee bekommen, meine Nagellacksammlung zu sortieren und nach einer Aufbewahrungsmöglichkeit dafür gesucht. Auf einmal hatte ich die perfekte Idee! Irgendwo im Keller müsste doch noch mein Holzsetzkasten sein...die Frage ist nur...wo?! Also durchsuchte ich den ganzen großen Kellerraum, in dem viele, viele, wirklich unglaublich viele Sachen stehen...


...und fand den Setzkasten dann letztlich in der Garage...in der ich auch noch ein paar Sachen stehen habe. Ausgewischt und eingeräumt hat er zwar seinen finalen Platz noch nicht gefunden, macht sich auf der Fensterbank probeweise aber gar nicht so schlecht.


Am späten Nachmittag kam mein Liebster von seinem Praktikum und da ich am Vortag gebacken habe, wollten wir gemeinsam Kaffee trinken... (also ich zumindest, er wollte lieber einen Kakao haben). Also habe ich mit unserer wunderschönen Kaffeemühle Kaffee gemahlen und frisch aufgebrüht...
 ...dazu gab es dann Mini-Guglhupfe (einmal Schoko-Kaffee und einmal Blutorange-Quark (einige davon mit Schokoglasur, andere mit Blutorangen-Zuckerguss))...


Abends haben wir erfahren, dass Terry Pratchett heute verstorben ist. Mein Freund schwärmte stets von ihm, seinen Büchern und der Welt, die er kreiert hat. Bisher habe ich noch keines seiner Bücher gelesen, obwohl Wachen! Wachen! seit längerer Zeit auf meinem Nachttisch liegt. Nun möchte ich aber gerne in die Scheibenwelt eintauchen...


Nachdem ich gestern Post bekommen habe, habe ich heute nebenbei einen genaueren Blick auf meinen neuen Schatz geworfen. Einen ganzen Stapel alte handschriftliche Rezepte habe ich erstanden...in verschiedenen Handschriften, vermutlich aus verschiedenen Zeiten und sehr interessant.


Dann habe ich mich noch einmal ausführlich meiner Bachelorarbeit gewidmet, habe weiter korrigiert und Fußnoten eingefügt. Es gibt ja so viele Namen und Orte, die genannt werden! So viel, was es in Erfahrung zu bringen gibt. 167 Fußnoten habe ich im ganzen Dokument mittlerweile. Dazu kommen noch einmal die Endnoten (die enthalten alle gemachten Streichungen und Korrekturen).


Jetzt ist der Tag fast zu Ende, auf ein richtiges Abendessen haben wir irgendwie nach den vielen Gugls verzichtet und da morgen ein langer, langer Tag wird (ich muss sowohl morgens auf dem Markt als auch abends in meinem anderen Job arbeiten, etwas, das es in dieser Kombination bisher nicht gegeben hat!).

Ich bin gespannt, wie bei anderen Leuten der 12. März so war, bei Caros Blog kann man sich ja durch die verschiedenen Links klicken...
Alles Liebe von mir,

Eure Schattenmalerin

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