Unscheinbarer Schatz

Guten Abend,

viele Wochen lag dieser kleine Schatz nun schon in meinem Regal, unangetastet.
Ich habe dieses Heft im Sommer ersteigert, mich darüber gefreut und hatte dennoch irgendwie weder Zeit noch Ruhe mich tiefgehender damit zu beschäftigen. Da ich allerdings meine Kochbuchsammlung sortierte und umräumte, fiel es mir erneut in die Hände und ich nahm mir vor, es jetzt endlich einmal zu lesen und zu transkribieren.

Gefüllt ist es mit in kurrenter Handschrift verfassten Rezepten. In vielen Familien findet man Sammlungen handgeschriebener Lieblingsrezepte, weitergegeben von Generation zu Generation. Besonders heute, wo man mit einem Klick bei Chefkoch und ähnlichen Seiten alle erdenklichen Rezepte finden kann, finde ich handgeschriebene, alte, bewährte Rezeptsammlungen wichtiger, schöner und aussagekräftiger als je zuvor.

Und während ich also dabei bin die alten Rezepte zu lesen, zu entschlüsseln, teilweise sogar zu übersetzen, frage ich mich natürlich, wer wohl derjenige war, der diese Rezepte niedergeschrieben hat. Hilfreich dafür ist ein kurzer Brief, der im Heft lag, verfasst im Dezember 1928.

Es war ein Weihnachtsgeschenk. Eines Pfarrers. An...

Ich möchte erst einmal mehr für mich herausfinden und werde es dann, bei Gelegenheit, mit Euch teilen. Für mich ist es unglaublich spannend, eine Tür in eine andere Zeit, in eine andere Stadt, in ein anderes Leben.

Mit den besten Wünschen,

Eure Schattenmalerin

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