Ben mutluyum.

Ihr Lieben,


ich bin glücklich. Das sagt schon der Titel meines Eintrags, wenn auch auf türkisch. Und was es damit auf sich hat, erzähle ich später. Erst einmal aber zu meinem Glück, falls es Euch interessiert.
Am Freitag fuhr ich -beladen mit Trekking-Rucksack und Geschenk für meine Mama- mit dem Zug richtung alte Heimat. Sechs Stunden Fahrt, dreimal umsteigen, keine Probleme. Auf dem Weg begleiteten mich Semantik (um genauer zu sein die deskriptive, expresive und soziale Ausdrucksbedeutung) und ein gutes Buch. Angekommen verbrachte ich noch einen schönen Abend mit meinem Dad (Anmerkung meinerseits: "Dad ≠ Papa" "Dad= Exstiefvater") und seiner Freundin, erzählte von meinem Studium, meiner Beziehung, meinen Jobs und meiner Liebe zu den Grimms. Beim ganzen erzählen wurde mir mal wieder eindeutig bewusst, wie toll mein Leben gerade eigentlich ist!

Samstag besuchte ich dann meine Schwester in ihrer WG, trank mit ihr und meiner Familie (ich erspare Euch jetzt mal weitere Details zur Aufschlüsselung der Familienverhältnisse!) Kaffee und beschenkte meine Mama vorab mit ihrem Geburtstagsgeschenk. Abends fuhren mein Dad und ich dann nach Bremen zum Mark Knopfler-Konzert. Seit ich elf Jahre alt bin, kenne ich die Musik dieses großartigen Musikers und liebe seine Stimme und den Klang seiner Gitarren. Zwei Alben konnte ich nun schon selber kaufen (Get Lucky 2009 und Privateering 2012) und so war dieser Abend für mich ein absolutes Highlight. Zwei Stunden wunderbare Musik- großartig! Direkt im Anschluß feierte meine beste Freundin in unserer Lieblingskneipe in ihren Geburtstag rein. Mit wundervollen Cocktails (Mary's Milk!) und bestem Wunderbar-Essen. Es war einfach ein schöner Abend. Auch wenn wir danach durch den Regen laufen mussten, um zu ihr nach Hause zu gelangen. Am nächsten Morgen ein Geburtstagsfrühstück, anschließen noch einmal zurück nach Oldenburg zu meinem Dad. Gemeinsam seine Mama besuchen und beim Indonesen essen.

Und auch die Rückfahrt war trotz Himmelfahrts-Rückreise-Verkehr und höllisch überfüllten Zügen gut ertragbar- dank meines besten Freundes. Sechs Stunden Fahrt wieder zurück, quasi direkt in die Arme meines Freundes. Es hätte kaum besser sein können!

Ich bin also glücklich. Deskriptiv bedeutet das, dass das Leben einer jungen Frau zur Zeit sehr positiv verläuft, Glückshormone in ihrem Körper ausgeschüttet werden und es ihr gut geht. Expressiv bedeutet es, dass ich so glücklich bin, dass ich die ganze Welt umarmen möchte und mein Glück unbedingt mitteilen möchte. Sozial bedeutet es, dass ich allen danke, die an diesem Glück beteiligt sind und ich allen anderen ähnliches Glück wünsche. 

Außerdem möchte ich meine Türkischkenntnisse auffrischen und weiter diese schöne Sprache lernen. Und ich möchte mir ein Xaphoon kaufen und es spielen lernen. Das sind zwei meiner mittelfristigen Ziele.

Euch einen glücklichen Start in die Woche,

Eure Schattenmalerin

P.S.: Ich hab nochmal die Challenge gewechselt, weshalb ich noch einmal mit "Day 1" beginne:
"Take a photo of the view from the window of the room you are in"
 (noch eine Info: Wenn ich zufällig ein wunderbar passendes Bild in meinem Fundus habe, dann nehme ich das. Ansonsten fertige ich ein Neues an.)

Kirschbaum vor dem Schlafzimmerfenster. Aufgenommen: April 2013. Photograph: Schattenmaler. Kamera: Canon 60D 


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