Abenteuerlust.

Ihr Lieben,

vollkommen glücklich halte ich heute mein Kameraobjektiv wieder in den Händen. Schon seit meinem Londonurlaub im September war der Autofokus kaputt und vor gut drei Wochen habe ich es endlich eingeschickt. Und auch wenn der Autofokus eigentlich nicht wirklich wichtig ist, bin ich froh, dass er wieder funktioniert, und, dass die Zeit ohne Kamera nun ein Ende hat. Und dieses Ende ist der Anfang. Mein Anfang in eine Zeit voller Abenteuer.

Der Winter will zwar noch kein richtiges Ende nehmen, aber dennoch, der Frühling steht kurz bevor. Mein Leben überschlägt sich in den letzten Wochen und ich ertappe mich bei der Frage, wohin eigentlich gerade alle meine Wege führen. Eins ist sicher, ich begebe mich gerade auf neue Wege. Ich entdecke und erkunde, lerne und erfahre, beobachte und erkenne. Vertrautes lasse ich zurück, Fremdes wird zum neuen Vertrauten. Es ist eine Zeit des Wandels.

Ich bewerbe mich gerade auf einen Studienfachwechsel, möchte mich nun ganz in die Germanistik begeben. Möchte meine Leidenschaft für die deutsche Sprache, für Schrift, für die Grimms nun ganz leben können, auch im Unialltag, mehr im Unialltag als zuvor. Ich habe eine Hilfskraftstelle bei meinem Lieblingsdozenten, habe dazu ein Praktikum, das mich ganz in die Grimm-Welt eintauchen lässt. Die letzten Tage und Wochen, und ebenso die kommenden Tage, Wochen und Monate, sind geprägt von dem Leben und Wirken der Grimm-Geschwister, geprägt von Museumspädagogik, von Wissen, von Aufarbeiten, von Kunst. Es ist all das, was mir gefällt, all das, was ich so sehr mag. Ich liebe diese viele Arbeit, auch, wenn sie wirklich viel Zeit in Anspruch nimmt. Ich kann aber nicht nur machen, was ich sowieso mag, ich kann auch Neues lernen, über meine eigenen Grenzen gehen, Herausforderungen meistern.

Daneben läuft mein regulärer Job weiter und ich habe eine Rückmeldung bekommen, für einen Job, auf den ich mich vor etlichen Wochen beworben hatte. Als Reisebegleitung zwei Wochen durch Skandinavien fahren- es klingt so traumhaft. Gleichzeitig weiß ich eigentlich gar nicht, wann ich das irgendwie noch nebenher schaffen soll- zwischen Tourguide auf der Ausstellung und Praktikum, zwischen Unialltag und meinem "normalen" Job.

All das ist gerade unheimlich viel und ein unglaubliches Wirrwarr in meinem Leben. Ich bin unendlich froh, dass ich all das nicht alleine erlebe, sondern, dass ich jemanden an meiner Seite habe, der da ist, der mich an die Hand nimmt. Mit dem ich gemeinsam all diese Wege erkunden kann, all die Abenteuer erlebe. Und alleine das ist ein Abenteuer, was spannender nicht sein könnte. Es ist das wundervollste Abenteuer von allen.

Ich wünsche Euch das Beste!

Eure Schattenmalerin

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