Den Moment lieben

...oder "Der Geruch meiner Haare"


Ich versuche in der letzten Zeit wieder ganz bewusst, den Moment zu lieben, den Augenblick zu genießen. Im Alltag fällt das manchmal schwer, wenn mich Termine und Aufgaben in Anspruch nehmen. Wenn ich unterwegs bin und mit dem Kopf immer schon einen Schritt vorraus, immer schon gedanklich weiter und nicht mehr bei der Sache. Dennoch: Ich versuche, den Augenblick festzuhalten, zu genießen, zu leben, zu fühlen, mit allen Sinnen. Zu riechen, zu hören, zu sehen, zu schmecken. Der Schnee, der vom Himmel fällt, der Geruch von Salmiakbonbons auf dem Weihnachtsmarkt, der Klang einer brennenden Kerze. Den zweiten Advent verbrachte ich märchenhaft schön mit einigen der besten Menschen auf einem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt auf einer wunderschönen alten Burg, eine traumhafte Kulisse, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:


Abends war ich noch mit meiner Mama auf dem heimischen Weihnachtsmarkt, Apfel-Zimt-Punsch trinken und Maronen essen, und frischen Baumkuchen. Und zuhause haben wir eine herrliche Kürbissuppe gekocht, einfach fantastisch.

Gut einen Tag später haben wir dann in meinen Geburtstag gefeiert, mit Sekt und Kuchen und eben diesen lieben Menschen, mit denen ich schon den zweiten Advent verbringen durfte. Meinen Geburtstag selber haben wir mit einem großartigen Kaffee begonnen, waren bei einem Seminar und einer Ausstellung in der Uni und haben den Nachmittag und Abend in der Therme verbracht. Erholung pur! Bei klarem Sternenhimmel im Außenbecken zu schwimmen, umgeben von Schnee, die Kälte und das heiße Wasser gleichzeitig. Anschließend sind wir Essen gegangen, im Schweizer Restaurant, Käsefondue- fantastisch! Es waren wirklich viele unglaublich tolle Momente an meinem Geburtstag. Und darüber hinaus.

Gestern wurde ich von der Arbeit abgeholt und nicht nur mit Baileys-Kakao und einem kleinen Kuchen mit Kerze überrascht, sondern auch zur Preview vom Hobit entführt- der mir sehr gut gefiel. Heute morgen dann noch einen Vanilla Latte im Starbucks bekommen- es könnte kaum besser sein. So viele tolle Momente in den letzten Tagen, die mir unvergesslich bleiben. Und so sehr ich den Augenblick genieße, so gerne schwelge ich auch in Erinnerungen. Es gibt viele verschiedenen Arten sich zu erinnern und ich weiß nie, welche ich am meisten mag. Aber derzeit nehme ich am stärksten Gerüche war.

Und so rochen meine Haare am Sonntagabend nach Zimt und Kürbissuppe, am Montagabend nach Schokoladenkuchen, am Dienstagabend nach Thermalbad und Käsefondue, am Mittwoch noch immer nach Thermalbad, ganz doll, und heute riechen sie nach Popcorn und Vanilla Latte.

Ich sende Euch wunderbare Schnee-Grüße,

Eure Schattenmalerin


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