Träume.

Guten Abend!

Nach einer Nacht mit kuriosen Träumen denke ich manchmal noch lange über deren Inhalte nach. Erst letzte Nacht hatte ich solch einen Traum, der mich nachhaltig bewegt. In Träumen verarbeiten wir ja Dinge und Emotionen, die uns -wenn auch nur- im Unterbewußtsein berühren, aber so erscheinen zumindest mir oft Träume sehr weit hergeholt. Oder erschreckend realistisch. Oft habe ich in solchen Träumen Begegnungen mit Mitmenschen, die mir viel bedeuten.
Und gerade deswegen denke ich wohl noch oft über solche Träume nach. Und ein Gedanke bewegt mich dabei immer wieder, so surreal er auch sein mag.


Was wäre, wenn alle Menschen, die in meinen Träumen vorkommen, denselben Traum, also dieselbe Begegnung hätten? Wie würde man sich dann am folgenden Tag oder bei der folgenden Begegnung verhalten? Wie wäre es dann also, wenn nicht nur ich meinen Gegenüber auf einem skeptisch beäugen würde, sondern er auch mich? Würden sich Gespräche ergeben? Würde man auf einmal anfangen, auf einer anderen Art und Weise miteinander umzugehen? Hätte man eine emotional stärkere Bindung?
Würden Konflikte entstehen? Streitigkeiten? "Warum träumst Du so etwas?"-"Warum tust Du es?" Würden auf der anderen Seite andere Konflikte anders gelöst werden? Träume in denen man sich vorstellt, eine Person mit einem real existierenden Problem zu konfrontieren würden die Konfrontation gleich darstellen?

Wie wäre unser Leben mit so einer Art von Träumen? Nicht mehr frei? Würde uns die Freiheit des Träumens genommen werden? Könnten wir uns noch erlauben zu Träumen? Oder müssten wir es schaffen, unsere unterbewußten Gefühle so zu kontrollieren, dass wir sie unseren Mitmenschen nicht nachts mitteilen? Oder könnten wir endlich wieder Menschen mit offenen Gefühlen sein, die ihre Emotionen offen zeigen?

Wie wäre unser Leben dann?

Ich finde es sehr spannend davon zu träumen...
Eure Schattenmalerin

1 Kommentare:

  1. Woher wir träumen ist nicht genau gesagt..
    Die einen (Adler und Freud) sagen wir verarbeiten den Tag und leben das aus was wir am Tag nicht ausleben können. Die anderen (Name ist mir momentan entfallen) sagen das wir das Träumen wonach wir uns selbst sehnen (was so ähnlich wie Freud und Adler wäre).
    Es gibt einen Indianer Stamm der eine besondere Philosophie hat: Sie sagen das unsere Welt nicht die reale Welt ist, sondern nur eine Welt in der wir uns mit anderen über unsere Träume uns unterhalten können und sollen. So trainieren sie in unserer Welt ihre Träume zu beherschen und sich bewusst zu machen um dann in ihrer welt (der unseren Traumwelt) einfluss zu haben und alles zu tun was sie möchten.

    Hey.. vergiss die Songs nicht :(

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